Die Entscheidung in Kürze
Der Radius beschreibt die Querwölbung der Spielfläche: bei gleicher Breite ist kleiner runder und größer flacher. Er ist weder Halsrückenprofil noch längs gerichtetes Relief. Flacher kann bei passendem Setup Bendingfreiraum begünstigen, sagt allein aber keinen Komfort voraus und behebt keinen absterbenden Ton. Vergleiche Instrument, Bünde, Saiten, Lage und deine Akkorde oder Bendings.
Was die Radiusangabe misst
Denke an einen Kreis mit kurzem Bogen über die Griffbrettbreite. Sein Radius geht vom Mittelpunkt zum Bogen, nicht über Halsbreite, Tiefe oder Gitarrenlänge. Bei gleicher Breite ist 7,25 Zoll gewölbter als 9,5 oder 12.
Fender unterscheidet diese Oberfläche vom Halsrückenprofil. Relief verläuft längs. Rundes Brett, flacher Rücken und bestimmtes Relief können gleichzeitig vorkommen. Der Halsprofilratgeber erklärt den Handkontakt.
Quellen und weitere Informationen: Fender Support: Griffbrettwölbung und Rückenprofil
Spezifikation und Messung richtig lesen
Notiere Modell, Einheit und Messort. Schablone auf Holz beschreibt nicht unbedingt heutige Bundoberseiten nach Verschleiß oder Abrichten. Benenne Fläche, Bund und Werkzeug; Foto beweist keinen Wert.
| Messgröße | Referenz | Andere Frage |
|---|---|---|
| Griffbrettradius | Querfläche und Stelle am Hals | Wie gewölbt ist sie? |
| Profil oder Tiefe | Rücken, benannter Bund und vordere Referenz | Was hält die Hand? |
| Sattelbreite | Breite am Sattel | Außensaitenspanne separat messen |
| Relief | Längsspiel nach Herstellerverfahren | Wie krümmt sich der Hals längs? |
| Saitenlage | Saite-Bund-Abstand am genannten Bund | Wie hoch liegt sie hier? |
Frage gebraucht nach Ersatzhals, Neubundierung und Abrichten. Alter Katalog beschreibt Entwurf, nicht aktuellen Bundzustand.
Quellen und weitere Informationen: Fender Support: Griffbrettwölbung und Rückenprofil; Fender Support: Werkssaiten und Modellreferenzen
Akkorde und Bendings vergleichen
Fender und Warmoth nennen rundere Flächen als Akkordvorliebe mancher und flachere als nützlich für Bendings. Das begründet einen Versuch, keine Zuordnung nach Hand, Genre oder Können.
Beim Ziehen bewegt sich die Saite über Bundkronen und braucht Freiraum in schwingender Länge. Starke Wölbung kann ihn bei niedriger Lage einschränken. Ein absterbender Ton verlangt Prüfung von Saite, Zug, Bundhöhe, Relief und Reiter. Höhere Lage kann Symptom ändern ohne Ursache zu finden.
Spiele benötigte Griffe und Bendings normal und notiere am Gesamtinstrument. Wenn Bundgröße, Profil oder Einstellung ebenfalls wechseln, isoliert der Versuch den Radius nicht.
Quellen und weitere Informationen: Fender: Kreisgeometrie und Compound-Beispiele; Warmoth: konstante und Compound-Definition
Beispiele ohne Rangliste
7,25, 9,5 und 12 Zoll zeigen zunehmende Flachheit bei fester Breite, keine aktuelle Bestandsstudie oder Gitarrenrangliste. Fenders Katalogzahlen beziehen sich auf Sommer 2014 und belegen das heutige Angebot nicht.
Setze hypothetische gerade Randbreite w = 50 mm für Kreisquerschnitt. Mittenerhöhung über der geometrischen Sehne: h = R − √(R² − (w/2)²). Mit exakt 1 Zoll = 25,4 mm:
| Radius R | Berechnete Höhe h für w = 50 mm |
|---|---|
| 7,25 in = 184,15 mm | 1,705 mm |
| 9,5 in = 241,30 mm | 1,299 mm |
| 12 in = 304,80 mm | 1,027 mm |
Ideale, auf 0,001 mm gerundete Rechnungen, keine Messungen, Toleranzen, Saitenlagen oder Komfortnoten. Vertikale ist sichtbar vergrößert. Andere Breite verändert Höhe auch bei gleichem Radius.
Quellen und weitere Informationen: Fender: Kreisgeometrie und Compound-Beispiele; NIST: ein Zoll ist exakt 25,4 mm
Was Compound-Radius bedeutet
Konstanter Radius bleibt nominell quer gleich. Compound verändert sich längs, häufig runder am Sattel und flacher zum Korpus. Lies 9,5 bis 14 Zoll mit Hersteller-Endpunkten, nicht als Breiten oder abrupten Bundsprung.
Warmoth dokumentiert den Verlauf eigener Modelle. Geschwindigkeits- und Komfortversprechen sind Herstellertext, kein hiesiger Spieltest. Endwerte allein bestimmen Zwischenradius, Bundoberseite oder notwendige Brückeneinstellung nicht. Kläre die Kombination mit Hersteller oder Techniker.
Quellen und weitere Informationen: Warmoth: konstante und Compound-Definition
Radius von Relief, Bünden und Lage trennen
Notiere Stimmung, kompletten Satz, Bünde, Relief und Lage vor einer Radiusursache. Vergleiche am selben Bund und derselben Saite. Fender trennt Reliefprüfung am 8. Bund von elektrischer Saitenhöhe am 17., mit Werkssaiten- und Modellbedingungen. Beispiele, keine universellen Ziele.
Reiterhöhen müssen Instrument und Person passen. Brückenschablone ersetzt keine Noten- und Freiraumprüfung, besonders bei Compound. Folge dem Modell; Bünde nicht umformen oder Halsstab drehen, um die eingebaute Querwölbung zu ändern.
Quellen und weitere Informationen: Fender Support: Werkssaiten und Modellreferenzen

Wiederholbarer Ladenvergleich
- Wähle eigene tiefe Griffe, Positionswechsel und geeignete Bendings, falls genutzt.
- Stimme und notiere Saiten, Lage, Bünde, Profil, Breite, Radius und nicht angeglichene Variablen.
- Spiele in normaler Haltung mit Gurt. Bei Beschwerden stoppen.
- Notiere Ton, Griff oder Bewegung; beim Absterben Saite, Bund, Zielton und Anschlag.
- Nach Pause oder umgekehrter Reihenfolge wiederholen; Vorliebe bei diesen Instrumenten und Bedingungen belassen.
Vorgeschlagene Beobachtung, kein durchgeführter oder validierter Komforttest. Eine hypothetische Person mag den Barré einer Gitarre und erlebt ein frühes Ende beim hohen Bending. Das fordert Setup- und Bundfreiraumprüfung, beweist keinen falschen Radius.
Was beim Fernkauf erfragen?
Erfrage Modell/Version, konstant oder Compound, Endpunktorte, Profil, Sattelbreite, tatsächlichen Abstand, Bundmaße und bekannte Einstellung. Vergleiche mit vertrautem Instrument. Prüfe echte Rückgabe- und Einstellbedingungen statt Passform aus Radius zu vermuten.
| Eigenes Protokoll | Notieren |
|---|---|
| Instrument | Modell/Version, Quelle, Datum |
| Geometrie | Radius und Orte, Profil, Breite und Saitenspanne |
| Zustand | Bekannte Saiten, Stimmung, Bünde, Relief und Lage |
| Aufgabe | Passage, Haltung, Vorliebe oder wiederholbares Symptom |
| Nächste Frage | Fehlendes Maß, Einstellprüfung oder weiterer Versuch |
Normale Einstellung wandelt eingebauten Radius oder Rücken nicht um. Irreversible Bund- oder Halsarbeit braucht Einzelbeurteilung vor einem Kauf als einfaches Setup-Projekt.
Fazit: nützliches Maß statt Urteil
Nutze Radius zur Beschreibung und Vergleichsordnung, getrennt von Profil, Breite, Relief und Lage. Wähle das Instrument für reale Aufgaben bei passendem Setup und dokumentierten offenen Symptomen. Der Mensurratgeber erklärt separat Bundabstände und Saitenlängenreferenz.
Häufige Fragen
Ist 12 Zoll besser als 9,5?
Bei gleicher Breite flacher. Vorliebe hängt von ganzem Hals, Bünden, Setup und Aufgaben ab; die Zahl ist keine Rangliste.
Beschreibt Radius den Halsrücken?
Nein: Querfläche zum Spielen. Profil beschreibt Rücken, Relief die Längskrümmung.
Kann Rundung Bendings abwürgen?
Bei manchen niedrigen Einstellungen kann Freiraum fehlen. Notiere Saite, Bund und Bending und prüfe Bünde, Relief und Reiter vor einer Einzelursache.
Beweisen Foto oder Brückenschablone den Radius?
Foto nicht verlässlich. Brücke ist nicht Griffbrett oder Bundkronen; benenne Fläche und Referenz und nutze die Herstellermethode.
So wurde dieser Ratgeber erstellt
Wir lasen Fenders Definition, datierte Beispiele und Werkssaitenbedingungen, Warmoths konstante und Compound-Definitionen und NISTs Umrechnung. Mittenerhöhungen sind ideale Kreisrechnungen bei hypothetisch 50 mm Breite, auf 0,001 mm gerundet; das Diagramm verstärkt vertikal zehnfach. Passagenprotokoll ist vorgeschlagen. Keine Gitarre gemessen, gespielt, abgerichtet oder justiert und keine menschliche technische, ergonomische oder medizinische Begutachtung. KI half bei Quellen, Rechnen und Sprache. Illustrationen zeigen keine Testinstrumente. Deutsche Lokalisierung.
Unterlagen geprüft
